„LUMBRICUS – der Umweltbus“ erkundet mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Canisianum ein Waldgebiet in Lüdinghausen

Gerade in einer zunehmend digitalen Welt sind „echte“ Erlebnisse und Erfahrungen wichtiger denn je: Kein noch so gut gemachter Naturfilm und keine Suchmaschine der Welt kann die eigenen Erlebnisse und die mit allen Sinnen aufgenommenen Eindrücke in Natur und Umwelt ersetzen. Genau hier liegt aber der Schlüssel für Wissenszuwachs und vor allem auch zum Verändern des eigenen Verhaltens. Im September durften einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 des Gymnasium Canisianum auf genau diese praktische Art und Weise die kleinen und großen Wunder des Ökosystems Wald hier vor Ort in Lüdinghausen entdecken.

Um 9 Uhr rollte der klimaneutral betriebene Umweltbus LUMBRICUS der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW in der Nähe des Café Indigo an. Mit seiner mobilen Laborausrüstung, Dokumentationskameras und Internetzugang war der Bus perfekt für den Outdoorunterricht ausgestattet. Angeleitet wurde dieser von ausgebildeten Umweltpädagogen. Den ganzen Vormittag lang untersuchten die drei Schülergruppen Bodentypen, kartierten Pflanzengesellschaften und bestimmten die Fauna des Laubstreus. Auch Angebote zur Lärmbewusstmachung erfolgten direkt vor Ort.

Die aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl in der Schule gebliebenen Klassenkameraden und -kameradinnen dürfen sich derweil in den kommenden Biostünden auf spannende Ergebnispräsentationen und Erlebnisberichte der kleinen Naturforscher freuen. Biologielehrerin Sigrid Dorprigter, die die Cani Schülerinnen und Schüler an dem Tag begleitete, zeigte sich vom Ablauf und dem schülerorientierten „Unterricht“ begeistert: „Der Umweltbus war für alle Beteiligten sehr gewinnbringend. Unsere Schülerinnen und Schülern konnten viele Naturphänomene hautnah mit allen Sinnen erleben und auch ich konnte mir die ein oder andere praktische Idee für den Unterricht abschauen.“

(HL)