Gemeinsam Zukunft gestalten

Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Wachstum und Selbstverwirklichung. Wir schaffen gemeinsam gute Bedingungen, in denen junge Menschen mit Unterstützung ihre eigenen Wege gehen.

Gemeinsam Zukunft gestalten

Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Wachstum und Selbstverwirklichung, nach Wertschätzung und Akzeptanz. Zusammen schaffen wir durch eine ganzheitliche Bildung und ein zugewandtes Miteinander die Rahmenbedingungen, in denen die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen lernen, ihr Potenzial zu entfalten und ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Wir verstehen uns am Cani als Gemeinschaft, nehmen uns ernst, sind verbindlich und entwickeln echte Beziehungen zueinander. Wir lassen uns nicht treiben, sondern gehen gemeinsam voran und gestalten so schon heute gemeinsam Zukunft.

Leben und Lernen

Unsere Schüler*innen sollen grundlegende Fähigkeiten erwerben, um später gut mit den persönlichen und beruflichen Herausforderungen in ihrem Leben umgehen zu können. Durch unseren Unterricht vermitteln wir qualifiziertes fachliches Wissen und durch unseren Umgang miteinander persönliche und soziale Kompetenzen, mit denen unsere Schüler*innen selbstbewusst und verantwortlich in die Welt hinaustreten können. Als Gymnasium mit einer betont christlichen Wertausrichtung eröffnen wir unseren Schüler*innen ebenso spirituelle und die Schöpfung respektierende Erfahrungswelten; wir geben ihnen auf diese Weise Impulse, lassen ihnen aber auch Freiräume zur Entwicklung eigener, individueller, demokratischer und sozialer Orientierungsmaßstäbe.

Fordern und Fördern

Jeder Mensch hat eigene Stärken und Schwächen. Unser Konzept zur Förderung und Forderung unserer Schüler*innen, das wir neben der individuellen Förderung im Unterricht auch im Bereich außerunterrichtlicher Angebote und außerschulischer Lern- und Erfahrungsorte umsetzen, unterstützt dabei, Schwächen zu kompensieren und Stärken auszubauen und dabei auch Talente zu entdecken.

Beraten und Begleiten

Unser Beratungsangebot ermöglicht es, die oft nicht einfache Übergangssituation zu einer weiterführenden Schule professionell und individuell zu begleiten. Vom ersten Schultag an dürfen sich die Lernenden am Cani auf die vertrauensvolle und lösungsorientierte Beratung und Begleitung durch unsere Klassen- und Fachlehrer*innen, unsere Vertrauens- und Beratungslehrer*innen sowie durch unseren Schulsozialarbeiter verlassen. Wir beraten nicht nur in allen Fragen der schulischen Laufbahn oder beruflichen Orientierung. Persönliche und verbindlichen Beratung und Begleitung unserer Schüler*innen auf dem Weg zum Erwachsenwerden gehören am Canisianum zur pädagogischen Grundhaltung aller Kolleginnen und Kollegen.

Bernhard Hürfeld (Schulgründer)

Unsere Geschichte

Die Anfänge des Canisianums reichen bis in das Jahr 1925 als Pfarrer Bernhard Hürfeld ein Schülerheim gründete, in dem die Schüler der Landwirtschaftsschule Lüdinghausen untergebracht wurden. Ab 1933 wurde zusätzlich zum Internatsbetrieb ein Lehrbetrieb zur Vorbereitung auf das Abitur aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt nahm der Druck auf Pfarrer Bernhard Hürfeld und das Internat zu, so dass es nach mehreren Schließungsverfügungen im Sommer 1943 geschlossen wurde. Bernhard Hürfeld wurde anschließend mit weiteren vier Lehrern verhaftet und im Konzentrationslager Dachau inhaftiert.

Nach drei Jahren Inhaftierung im Pfarrerblock des Konzentrationslagers kam Hürfeld zurück nach Lüdinghausen und bemühte sich sofort um eine Wiederaufnahme des Lehrbetriebs. So konnte das Canisianum im November 1945 als erste Höhere Schule in Nordrhein-Westfalen den Lehrbetrieb als Privatschule wieder aufnehmen. Zunächst erfolgte der Unterricht in Notbaracken, die 1967 durch einen Neubau ersetzt wurden. Der zum Canisianum gehörende Internatsbetrieb wurde 1977 geschlossen. Mittlerweile hat sich die Schule anderen Konfessionen geöffnet, bekennt sich aber weiter zu ihrem christlichen Leitbild. 1987 drehte Heinrich Breloer das Dokudrama „Eine geschlossene Gesellschaft“ über seine Zeit im Internat.

Der Patron der Schule ist Petrus Canisius.