Am Montag vor den Osterferien versammelten wir uns am Busbahnhof und hatten direkt die erste wichtige Frage des Tages „Passen wir und unser ganzes Gepäck überhaupt alle in den Bus?“ Nach ein wenig Rücken und Stapeln stand aber fest: es hat geklappt. Mit viel Vorfreude ging es dann Richtung Brüssel, wo uns eine spannende Woche erwartete. Und die hatte es wirklich in sich.
Nach unserer Ankunft in Brüssel und dem Einchecken im Hostel startete unsere Klassenfahrt direkt mit einer Stadtführung, bei der wir erste Eindrücke von Brüssel sammeln konnten. Wir hatten eine sehr ausführliche Führung mit einem netten Guide, der uns höflicherweise sogar gesiezt hat.
Dienstags besuchten wir zunächst das Haus der Europäischen Geschichte und erfuhren dort mehr über die Entwicklung Europas. Anschließend ging es ins Europäische Parlament, wo wir spannende Einblicke in die europäische Politik bekamen und sogar mit zwei Abgeordneten sprechen konnten.
Am nächsten Tag standen mit Mini-Europe und dem Atomium zwei weitere besondere Programmpunkte auf dem Plan. Während wir in Mini-Europe berühmte Bauwerke aus ganz Europa im Kleinformat entdecken konnten, war der Besuch des Atomiums ein weiteres Highlight unserer Reise.
Es wurde 1958 zur Weltausstellung gebaut und besteht aus 9 großen Kugeln, die miteinander verbunden sind. Besonders beeindruckt haben uns die Lichtinstallationen in den Verbindungsröhren und Kugeln.
Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug nach Gent. Während der Bootstour durch das historische Stadtzentrum konnten wir die Stadt aus einer ganz besonderen Perspektive erleben. Für einen Moment fühlte sich die Klassenfahrt dabei fast wie eine kleine Urlaubsreise an. Auf dem Boot verwandelten sich die Schüler aufgrund von Regen plötzlich in eine Kapuzen-Parade, und als es dann auch noch hagelte, war klar, das ist kein Ausflug, sondern ein kleines Abenteuer.
Abends wurde in der Hotel-Lobby beim Werwolf-Spielen, Billiard oder Kicker zusammen viel gelacht.
Am Freitag traten wir schließlich die Rückfahrt an mit vielen neuen Eindrücken, schönen Erinnerungen und der Erkenntnis, dass auf einer Klassenfahrt nicht nur gelernt, sondern auch viel gemeinsam erlebt wird.
Aleksandra Fögeling (9b)







