Glich die Pausenhalle des Cani vor den Sommerferien noch eher einem funktionalen Durchgangsbereich, der lediglich bei schlechtem Wetter als Aufenthaltsort mit wenigen Sitzgelegenheiten genutzt wurde, zeigt sie sich sie mit Beginn des neuen Schuljahres als einladender Ort der Begegnung, der zu Kommunikation, Austausch und gemeinsamem Verweilen in entspannter Atmosphäre einlädt. Überall begegnet man gemütlichen Kommunikationsinseln. Ein charakteristisches Rot, das diese Sitzgelegenheiten dominiert, tritt in ein harmonisches Wechselspiel mit Holzoptikelemente an den Wänden. Zentral erhebt sich ein tribünenartiges Podest, das eine ganze Klasse beherbergen kann. Über allem erstrahlen in leuchtender Schrift zwei prägnante Worte:  „unser Cani“ – Worte, die nicht nur als Blickfang der neuen Pausenhalle dienen, sondern die für die Schulfamilie eine zentrale Bedeutung haben.

So ist auch die Umgestaltung von Pausenhalle und Mensa ein echtes Gemeinschaftswerk und rückt die Verbundenheit mit der Schule einmal mehr in den Fokus. Dieses zeigte sich vor allem in der Finanzierung. Über ein breit getragenes Crowdfunding durch Elternschaft, Schülerschaft, Lehrkräften und Ehemaligen sowie durch Beiträge des Gymnasialvereins, des Fördervereins des Ehemaligenvereins und externer Sponsoren, konnte das Projekt vollständig realisiert werden. Auch die Volksbank Westmünsterland, bei der das Crowdfunding durchgeführt wurde, bezuschusste im Rahmen von „Viele schaffen mehr“ jede Fünf-Euro-Spende mit 10 Euro. Diese breite Unterstützung zeigt, wie stark die Schulfamilie hinter der Idee einer modernen, lebendigen Pausenhalle steht.

Der Umbau erfolgte während der Sommerferien – rasch, unkompliziert und hochprofessionell, wie der Vorsitz des Trägervereins, Dr. Kurt Stoffel, bei einer kleinen Eröffnungsfeier am 03. September lobte und seinen Dank den vielen beteiligten lokal ansässigen Unternehmen aussprach. Verantwortlich für die architektonische Gestaltung war Axel Rüdiger, der bereits andere Bauprojekte der Schule wie die neue Sporthalle begleitet hat.

Auch Bürgermeister Ansgar Mertens lobte die starke Gemeinschaftsleistung am Cani und war angetan von der offenen Atmosphäre und dem modernen Erscheinungsbild der Pausenhalle.

Schulleiterin Inken Fries-Janner zeigte sich begeistert, wie gut die Schülerinnen und Schüler die neuen Strukturen während der Pausen und in den Freistunden annähmen. Dieses bestätigten auch die anwesenden Jungen und Mädchen der Schülervertretung, die das Crowdfunding durch kleine Videoaufrufe immer wieder neu angefeuert hatten. Die neue Pausenhalle verdeutliche, dass eine Schule nicht nur ein Ort des Lernens sei, sondern auch ein Ort, an dem man sich wohlfühlt, austauscht und miteinander wächst, so Fries-Janner abschließend.

(HL)