Fach "Latein"

Gymnasium Canisianum

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Latein

Fachvorsitz

  • Ulrike Naber

Fachkollegium

  • Claudia Alfers
  • Edgar Dohmen
  • Gero Borrmann
  • Kathrin Bachmann
  • Maria Hellmann
  • Michael Dahmen
  • Michael Greiner
  • Ulrike Naber

Dokumente und Links

Hier stellen wir Ihnen einige interessante Dokumente und Downloads sowie Links rund um das Fach Latein zur Verfügung.

Dokumente

Dokumente
Datei Größe
Lehrplan Jahrgangsstufe 6 80 kB
Lehrplan Jahrgangsstufe 7 78 kB
Lehrplan Jahrgangsstufe 8 74 kB
Lehrplan Jahrgangsstufe 8 (dritte Fremdsprache) 76 kB
Lehrplan Jahrgangsstufe 9 80 kB

Das Fach Latein im Rahmen des Schulprogramms

1. Die Bedeutung des Lateinunterrichts in der Sekundarstufe II


Das Fach Latein trägt besonders durch seinen Unterricht in der Sekundarstufe II dazu bei, die in der Präambel zum Schulprogramm formulierten Ziele und Grundsätze umzusetzen. Denn im Mittelpunkt seines Unterrichts stehen die in lateinischer Sprache verfassten Texte von der römischen Antike bis zur Neuzeit, die oft schon in ihrer Zeit für Aufsehen sorgten und grundlegende Bedeutung über die Jahrhunderte erlangt haben. "Diese lateinischen Texte zeigen die aktuellen Probleme an ihrem Sitz in der Geschichte und beweisen unaufdringlich ihren Sitz im Leben. Darin liegt ihr hoher didaktischer Wert: An ihnen lassen sich aus historischer Distanz und zugleich am Ursprung ihres Entstehens die Kernprobleme der Gegenwart so bearbeiten, dass sich die jungen Menschen in sie langsam hineindenken und dafür ein Verständnis gewinnen können."'* Bei der sinnentdeckenden Erarbeitung der lateinischen Texte setzen sich die Jugendlichen mit der in lateinischer Sprache überlieferten Vergangenheit auseinander, welche die Voraussetzungen für ihre Gegenwart geschaffen hat. Durch den beständigen Vergleich des heute Bestehenden und des Überlieferten, des Vertrauten und des Fremden reflektieren sie ihre Gegenwart, erkennen sie die konstanten sowie die divergenten Faktoren. Dadurch gewinnen sie historisches Bewusstsein und werden zu einem eigenen, problembewussten, toleranten, kritisch reflektierenden. differenzierenden und beurteilenden Verhältnis zur Gegenwart sowie zur verantwortungsvollen Gestaltung von Gegenwart und Zukunft befähigt.
Das Argument. diese Texte stünden jedem in deutscher Sprache zur Verfügung. wird dadurch entkräftet, dass neben den Inhalten gerade die methodische Erschließung des lateinischen Textes, die anschließende Dokumentation des Textverständnisses durch eine adäquate deutsche Obersetzung und Interpretation sowie die kritische, persönliche Stellungnahme zu den tradierten Irrhalten und Werten der römischen Antike die Schülerinnen und Schiller zu einer intensiveren und damit nachhaltigeren Auseinandersetzung zwingt, als es die Arbeit an einer deutschen Übersetzung vermag.

* Maier, Friedrich, in: Grundtexte Europas. Epochale Ereignisse und Existenzprobleme der Menschheit. Projekte zum flächenübergreifenden Unterricht (Antike und Gegenwart, hg. V. Fr. Maier), Lehrerkommentar, Bamberg 1995, S. 5.

von Ulrike Smyra