Geschichte unserer Schule

Gymnasium Canisianum

Informationen zur Geschichte unserer Schule und dem Gründer des Gymnasium Canisianum.
Gymnasium Canisianum
Disselhook 6
59348 Lüdinghausen
Telefon 0 25 91 / 79 98 - 0 Telefax 0 25 91 / 79 98 - 35 E-Mail

Geschichte des Canisianums

Hier finden Sie Informationen zur Geschichte und den Gründer des Canisianums
Die Anfänge des Canisianums reichen bis in das Jahr 1925 als Pfarrer Bernhard Hürfeld ein Schülerheim gründete, in dem die Schüler der Landwirtschaftsschule Lüdinghausen untergebracht wurden. Ab 1933 wurde zusätzlich zum Internatsbetrieb ein Lehrbetrieb zur Vorbereitung auf das Abitur aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt nimmt der Druck auf Hürfeld und das Internat zu, so dass es nach mehreren Schließungsverfügungen im Sommer 1943 geschlossen wird. Hürfeld wurde anschließend mit weiteren vier Lehrern verhaftet und im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Nach drei Jahren Inhaftierung im Pfarrerblock des Konzentrationslagers kam Hürfeld zurück nach Lüdinghausen und bemühte sich sofort um eine Wiederaufnahme des Lehrbetriebs. So konnte das Canisianum im November 1945 als erste Höhere Schule in Nordrhein-Westfalen den Lehrbetrieb als Privatschule wieder aufnehmen. Zunächst erfolgte der Unterricht in Notbaracken, die 1967 durch einen Neubau ersetzt werden. Der zum Canisianum gehörende Internatsbetrieb wurde 1977 geschlossen. Mittlerweile hat sich die Schule anderen Konfessionen geöffnet, besitzt aber nach wie vor ein christliches Leitbild. 1987 drehte Heinrich Breloer das Dokudrama "Eine geschlossene Gesellschaft" über seine Zeit im Internat. Das Canisianum beteiligt sich am Agenda-21-Prozess und hat 2005 den AGENDA 21-Preis gewonnen. Der Patron der Schule ist Petrus Canisius. Der Direktor des Canisianums ist zurzeit (2013) Michael Dahmen. Schulpartnerschaften bestehen zu Schulen in Luxemburg, Saint-Lô und Thionville (Frankreich), Neisse und Kamienna Góra (Polen), Norrköping (Schweden) sowie Martinsville (Indiana).