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„Natürlich bin ich stark“ Theaterprojekt zur Suchtprävention am Gymnasium Canisianum

 „Natürlich bin ich stark“ Theaterprojekt zur Suchtprävention am Gymnasium Canisianum „Erwachsen werden ist nicht leicht und fordert von den Kindern sehr viel Kraft und Mut“, weiß Sigrid Dorprigter, Biologielehrerin am Gymnasium Canisianum. „Fühlen sie sich überfordert oder unverstanden, flüchten viele Heranwachsende auf eine vermeintliche Rettungsinsel, die sich zur selbstzerstörerischen Sucht entwickeln kann“. Um dem entgegenzuwirken und den Schülerinnen und Schülern eine hilfreiche Unterstützung in ihren Entwicklungsphasen bieten zu können, nahmen die Siebtklässler des Canisianums in der vergangenen Woche am Suchtpräventionsprojekt „Natürlich bin ich stark“ teil.

In diesem Workshop aus Theaterszenen und evaluierenden Gesprächsrunden ging es nicht nur darum, die Jugendlichen für die Gefahren einer Sucht zu sensibilisieren, sondern sie gleichzeitig in ihrer Persönlichkeit zu stärken. Die Schule bietet dieses Projekt bereits seit über 15 Jahren in Zusammenarbeit mit der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück und mithilfe der finanziellen Unterstützung des Fördervereins an.

Das Theaterprojekt erzählte in diesem Jahr individuelle Geschichten eines Mobbingopfers auf dem Weg in die Abhängigkeit und Einsamkeit. Die Alltäglichkeit der dargestellten Spielszenen sollte den Jugendlichen verhelfen, Parallelen zu ihrem eigenen Leben in der Schule oder in der Clique zu ziehen. Dadurch konnte verdeutlicht werden, wie harmlos der Einstieg in das Suchtverhalten sein kann – und wie schnell jeder selbst zu einem Mobbingopfer werden kann. Die Schauspieler trafen hier häufig den O-Ton der Schülerinnen und Schüler und konnten sie damit intensiv in das Geschehen mit einbeziehen.

Da bei „Natürlich bin ich stark“ die biologische Wirkung der Suchtmittel nicht im Vordergrund steht, sondern vielmehr das Erkennen von Lösungsschemata für bestimmte Konfliktsituationen und die Entwicklung von „Stärke“ in diesen Situationen, wird das Projekt von vielen Fächern aufgegriffen und kontinuierlich daran angeknüpft. Der Weg zum Erwachsenwerden kann schließlich ein mühsamer und langer Weg sein, auf dem das Canisianum seine Schülerinnen und Schüler bestmöglich begleiten möchte.