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Feen, Zauberer und Prinzessinnen erobern das Cani

Fünftklässler erleben zauberhafte Märchenlesenacht

 Feen, Zauberer und Prinzessinnen erobern das Cani

Am diesjährigen bundesweiten Vorlesetag war das Cani wieder Schauplatz einer magischen Verwandlung: Sind die Flure sonst von emsigen Schülerinnen und Schülern bevölkert, surrten am letzten Wochenende lauter gute Feen durch die Luft und so mancher tapferer Prinz war auf der Suche nach einer schönen Prinzessin. Dabei zeigte sich nicht nur, dass auch in vielen Prinzessinnen ein wahres Ritterherz schlägt, sondern auch, dass sich selbst die Lehrer nicht dem Zauberbann entziehen konnten. Als Froschkönige, Zauberer und andere alte Bekannte, unter anderem einer waschechten Frau Holle, sorgten sie für ein märchenhaftes Ambiente.

Mit anbrechender Dämmerung bezogen die Jungen und Mädchen der Jahrgangsstufe 5 schnell ihre Gruppenzimmer, um direkt in die Märchenwelt einzutauchen. In einer spannenden Märchen-Lese-Rallye mussten sie zunächst zeigen, wie heldenhaft sie sind: An sechs Stationen standen ihre magischen Helfer, die Klassenpaten aus der Jahrgangsstufe EF, bereit, um bei besonders kniffligen Aufgaben zu assistieren.

Ausgestattet mit ihrem Heldendiplom stillten die Abenteurer zunächst ihren Hunger, bevor es in zwei Workshop-Runden kreativ zur Sache ging. An acht verschiedenen Stationen konnte mit Unterstützung der verzauberten Lehrerinnen und Lehrer und ehrenamtlicher Helfer aus dem Cani-Bibliotheksteam märchenhaft gebastelt und gemalt, geschrieben und Theater gespielt werden – oder man konnte einfach an der Vorlesestation Märchen hören und selber vorlesen.

Als dann gegen elf Uhr die Theater-Gruppen ihre Ergebnisse auf die Bühne brachten, waren nicht nur die Schülerinnen und Schüler begeistert von den beeindruckenden Ergebnissen der Theatergruppen. Die spannenden Inszenierungen des „Froschkönigs“ und des unheimlichen Originaltextes von „Hänsel und Gretel“ ließen alle Anwesenden den Atem anhalten.

Die übrige Nacht nutzten einige der erschöpften Märchenhelden zum Schlafen, doch die meisten kuschelten sich in ihren Gruppenräumen in ihre Schlafsäcke und hörten noch lange ihren Vorlesern zu oder lasen für sich in ihren selbst mitgebrachten Büchern.

Als am nächsten Morgen beim Frühstück in der Mensa die gutgelaunten, zurückverwandelten Kinder lustige Erlebnisse aus der Lesenacht austauschten, war auch das Organisationsteam sicher, dass dies nicht die letzte Lesenacht gewesen sein wird.