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Achtklässler des Cani entdecken die Provence

 Achtklässler des Cani entdecken die Provence

Eine Schülergruppe des Gymnasium Canisianum, bestehend aus 64 Schülerinnen und Schülern der achten Klassen, unternahm eine einwöchige Studienfahrt (8. – 12. April) in die Provence, um gemeinsam die geschichtsträchtige Landschaft im Südosten Frankreichs zu entdecken. Begleitet wurde sie von ihren Französischlehrerinnen Claudia Alfers und Ulrike Bergemann, den beiden Lateinlehrern Gero Borrmann und Edgar Dohmen, sowie dem Schulsozialarbeiter Tim Stucke. Ziele der Reise waren bekannte Städte und Sehenswürdigkeiten in einer Region Europas, die noch immer geprägt ist von ihrer keltoligurischen, griechischen, römischen und christlichen Geschichte.

Ausgangspunkt der Studienfahrt bildete die Stadt Arles mit ihrem antiken römischen Stadtzentrum. Zunächst ging es weiter nach Avignon, wo die Gruppe im Rahmen einer Stadtführung unter anderem den mittelalterlichen Papstpalast besichtigte. Danach erkundete die Gruppe den weltberühmten Aquädukt Pont du Gard, ein Meisterwerk römischer Wasserbaukunst und sicherlich der Höhepunkt der Reise.

Am Folgetag stand die Besichtigung der malerischen Stadt Aix-en-Provence auf dem Programm. Von da aus fuhr die Gruppe durch die Camargue zu einem der schönsten christlichen Wallfahrtsorte, dem Badeort Saintes-Maries-de-la-Mer. Dort kamen während eines Badestopps am Mittelmeer bei allen Urlaubsgefühle auf.

Den Abschluss der Reise bildete die Besichtigung der Altstadt von Nîmes, wo das Amphitheater und die Maison Carrée, zwei der am besten erhaltenen Bauwerke der römischen Antike, die Reisegruppe beeindruckten. Die beiden Lateinlehrer ließen es sich angesichts der vielen römischen Altertümer nicht nehmen, ihre Schülerinnen und Schüler durch das Musée de la Romanité zu führen, um ihnen so die römische Geschichte fachkundig nahe zu bringen.

Am Freitag kam die Gruppe wohlbehalten nach Lüdinghausen zurück - erschöpft von der langen Busfahrt aber voller neuer Eindrücke.